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Finanzdienstleistungsinstitute

Finanzdienstleistungsinstitute sind Unternehmen, die Finanzdienstleistungen für andere gewerbsmäßig oder in einem Umfang erbringen, der einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert, und die keine Kreditinstitute sind. Die Tätigkeiten, die ein Finanzdienstleistungsinstitut prägen, sind in §1 Abs. 1a KWG aufgeführt (z.B. Leasing, Herstellerleasing, Factoring, Anlagenberatung, Anlagenvermittlung, Anlagenverwaltung, Finanzportfolioverwaltung, etc.). Die Tätigkeit in der Bundesrepublik Deutschland bedarf der Genehmigung durch die „Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht“ (BaFin).

 

Finanzdienstleistungsinstitute gelten ausschließlich als große Kapitalgesellschaften i. S. des Handelsgesetzbuches (HGB). Neben der Pflichtprüfung nach HGB schreibt die BaFin für Finanzdienstleistungsinstitute auch die Prüfung gemäß der Prüfungsberichtsverordnung und der Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Normen nach dem Kreditwesengesetz sowie den besonderen Vorschriften der BaFin (Compliance) vor. Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung unterliegt der „Kreditinstituts-Rechnungslegungsverordnung“.

Unser Angebot

Wir stehen Ihnen gerne für Informationen über den erhöhten Pflichtumfang der Abschlussprüfung für Finanzdienstleistungsinstitute, die vorzuhaltenden Systemen und durchzuführenden Geschäftsprozessen zur Risikoabwehr sowie die notwendigen Vorkehrungen zur Vermeidung der Geldwäsche etc. oder zu unserem risikoorientierten Prüfungsansatz zur Verfügung.

Gerne übermitteln wir Ihnen auf Anfrage ein Angebot über die gesetzliche Abschlussprüfung Ihrer Gesellschaft. In diesem Fall bitten wir Sie, uns geeignete Unterlagen für die Angebotserstellung zu übermitteln. Eine Liste geeigneter Unterlagen finden Sie im Downloadbereich.